Nasren

Allgemeines

 Aussehen / Äußeres

Als eine humanoide Spezies mit aufrechtem Gang erreichen sie eine durchschnittliche Körpergröße von gerade mal 170 cm. Ganz selten werden Nasren mehr als 180 cm groß. Am häufigsten vertreten sind die Maße zwischen 165 – 175 cm.

Ihre Hautfarbe variiert zwischen einem hellen Beige bis zu einem dunklen Sandton, der manchmal sogar ins bronzene hineinreicht. Die Haare nehmen mitunter eine ähnliche Färbung an, die durch die Farben Braun, Sonnengelb und Weiß ergänzt wird. Die Augen der Nasren neigen zu weit mehr Farbenpracht, als Haut und Haare, wenngleich diese eher blass und damit nahezu verwässert aussehen. Im Großen und Ganzen ähneln sie aber denen der Manori. So sind gelbe, grüne, blaue und braune Farbtöne vertreten.

Am Haaransatz befinden sich sog. Wachstumsrillen, die andeuten einst eine ähnliche Ausprägung der Stirnplatte gehabt zu haben, wie sie bei den Morag und Rhinag (z.B. Manori) üblich sind. Nicht immer sind diese Überbleibsel durchgehend ausgeprägt. Möglich sind auch nur bruchstückhaft ausgebildete Wachstumsrillen oder punktuell erhaltene Vorwölbungen, die sich in seltenen Fällen sogar vom Haaransatz bis zur Nasenwurzel hinziehen. Letzteres ist ein optisches Merkmal, das erst in den letzten Jahrhunderten auftritt.

Nasren, die in den von Nasrimen beherrschten Gebieten leben müssen, leiden unter dem zumeist schädlichen Einfluss der von ihnen praktizierten dunklen Magie. Das macht sich auch in ihrem Äußeren bemerkbar. Haut-, Haar- und Augenfarben verblassen zunehmend. Die Haut kann sogar soweit transparent werden, als dass die darunterliegenden Adern deutlich hervorschimmern. Sie sind weitaus schmächtiger gebaut, als unbeeinflusste, in Freiheit lebende Nasren.

Besonderheiten

Rein äußerlich ist ihnen erst einmal nichts anzumerken. Allerdings haben die Nasren sich im Laufe der Zeit eine gewisse Zähigkeit angeeignet. Im Gegensatz zu den anderen lebenden Völkern, ausgenommen die Morag, halten sie dem Einfluss schädlicher Magie deutlich besser stand. Ihr körperlicher Verfall und die geistige Beeinflussung geschehen weit weniger schnell, sind aber letzten Endes nicht aufzuhalten. Durch ihre natürliche Robustheit sind sie vor allem für die Nasrime interessant, aber auch die Morag haben ein Auge auf sie geworfen.

Entwicklungsstand

Sie befinden sich auf einem ähnlichen Entwicklungsstand wie die Morag und sind in ähnlicher Hinsicht sehr spirituell orientiert. Allerdings sind sie technischen und wissenschaftlichen Neuerungen weitaus aufgeschlossener gegenüber. Aufgrund ihrer vergleichsweise geringeren Lebenserwartung, ihrer abgeschiedene Lebensweise und der ständigen Bedrohung durch die Nasrime sowie andere ihnen eher feindlich gesinnten Völker, tun die Nasren sich relativ schwer ihren Entwicklungsstand zu ihren Gunsten zu verbessern.

Sprache

Sie sprechen vorwiegend das alte Sanim und einige daraus entstandene Dialekte, die sich im Laufe der Zeit in den von ihnen bewohnten Gebieten ausgebildet haben. Nur sehr wenigen Nasren ist das Xor vertraut. Die Sprache der Xaovoun gilt als verboten und wird nur in allergrößter Not von den darin geschulten Magiewirkern und Geistlichen eingesetzt, um ihr Volk zu schützen.