Drakkaren

Allgemeines

Aussehen / Äußeres

Drakkaren sind mehr oder weniger aufrecht gehende Echsen, die sich im Laufe ihrer Entwicklung an das Leben in den Bergen, dem Dschungel, den Flüssen & Seen, dem Meer sowie sehr kargen Gegenden wie der Wüste angepasst haben. Diese Anpassung schlägt sich in ihrem Aussehen nieder. Sie teilen sich jedoch grundlegende Gemeinsamkeiten:

  • ein ganzheitliches Schuppenkleid
  • ein extrem langer Schwanz, der zuweilen die Hälfte ihrer Körpergröße ausmacht
  • schlitzförmige Pupillen mit einer gelblichgrünen Iris
  • breitere und stabile Brustschuppen als am Rest des Körpers

Am häufigsten vertreten auf Kataria sind die im Dschungel lebenden Drakkaren. Es ist leicht, sie von anderen Artgenossen zu unterscheiden. Sie besitzen einen normal kräftigen Körperbau. Ihr grünes Schuppenkleid weist frontal eine blassere Farbe auf als ihr restlicher Körper. Den Drakkaren, die in den Dschungelsümpfen beheimatet sind, wachsen zudem noch Schwimmhäute zwischen Fingern & Zehen und ihre Augen verfügen über ein zweites Augenlid, um unter Wasser problemlos sehen zu können.

Letztgenannte Merkmale besitzen natürlich auch all jene Drakkaren, die zeit ihres Lebens noch stärker an das Wasser gebunden sind. Ihr Lebensraum sind Riffe im Küstenbereich, große Seen und Flüsse, die ins Meer müden. Ihr Schuppenkleid erstrahlt in den unterschiedlichsten Farben und ermöglicht ihnen dadurch eine perfekte Tarnung.

Die in sehr heißen Gegenden lebenden Drakkaren verfügen über einen aufstellbaren dünnhäutigen Kragen, der sich längs ihres Hinterkopfes entlangzieht. Er dient dem Balzverhalten – schillernder Farbwechsel – Drohgebärden und zum schnellen Warmwerden nach einer kühlen Nacht. Ihr Schuppenkleid ist meist von sandiger bis brauner Farbe. Vom Körperbau her sind sie eher agil und im Vergleich zu ihren Artgenossen nicht besonders groß.

Drakkaren in kargen Felsgegenden der Subtropen besitzen Dornfortsätze entlang des Rückens bis zur Schwanzspitze. Sie verfügen über den stämmigsten Körperbau und sind wahre Brecher, aber im Gegenzug dafür nicht besonders schnell. Entsprechend robust sind ihre Schuppen und an der Vorderseite auch überdurchschnittlich groß ausgebildet. Mit ihrer graubraunen Färbung sind sie perfekt an ihren Lebensraum angepasst.

Besonderheiten

Alle Drakkaren sind in der Lage, über ihre Gedanken zu kommunizieren. Gedankensprache nennen die Rhinag diese Gabe. Den Drakkaren ist jedoch die Bezeichnung geistige Zwiesprache lieber. Sie ermöglicht eine lautlose Verständigung, ist jedoch in ihrer Reichweite begrenzt. Besonders hilfreich gestaltet sich diese Art der Kommunikation, wenn Drakkaren in Kontakt zu Fremden treten. Ihre Stimmbänder sind nicht hoch genug entwickelt für die Sprachen anderer Völker. Nur mit viel Übung sind sie in der Lage, einen winzigen Teil der mannigfaltigen Laute verständlich nachzuahmen. Um allerdings mit Fremden zu reden, müssen sie die Sprache dennoch verstehen. Die Gedankensprache ist eine magische Gabe und stellt lediglich eine geistige Verbindung her, hebelt also die körperlichen Defizite aus, jedoch nicht das Verständnis zu anderen Sprachen.

Eine weitere Besonderheit bei den Drakkaren findet sich in dem Merkmal zur Unterscheidung der Geschlechter. Vom Körperbau her sind Männlein und Weiblein fast identisch. Die äußerlichen Merkmale fehlen entweder oder aber sind durch ihre spärliche Kleidung verdeckt. Außenstehende können männliche und weibliche Drakkaren meist nur anhand der Stimmlage während einer geistigen Zwiesprache, ihrer gesellschaftlichen und familiären Stellung, dem dafür gebräuchlichen Verhalten – die Weibchen haben das Sagen – und des Zierrats, sollte einer getragen werden, einigermaßen sicher unterscheiden. Untereinander erkennen Drakkaren sich zudem an verschiedenen Duftstoffen, die jeweils für das eine oder andere Geschlecht signifikant sind.

Entwicklungsstand

Es gibt keinen technischen Fortschritt. Von diesem Gesichtspunkt betrachtet sind sie sehr rückständisch. Aber sie besitzen einen hohen Intellekt, ausgeprägte magische Fertigkeiten, und verstehen es, im Einklang mit der Natur zu leben.

Sprache

Ihre körperliche Sprache – Drakisch, wie die anderen Völker sagen – ist recht simpel und besteht aus diversen Zisch- und Fauchlauten in unterschiedlicher Länge und Betonung. Daneben bedienen sie sich der Runenschrift, unmagischer Art. Beides benutzen sie neben ihrer Gabe zur Verständigung mit anderen intelligenten Wesen.