Gimp und die Vignette

Zur Abwechslung bin ich heute mal wieder im Bereich der Bildbearbeitung unterwegs und möchte euch einen einfachen Kniff zeigen, wie ihr eine Vignette in euer Bild zaubert. Damit wir auf den gleichen Arbeitsstand sind, installiert bitte die neueste Version von Gimp. Zurzeit ist das die 2.10.24. Erhältlich ist die Freeware hier.

Schnappt euch nun ein x-beliebiges Bild und öffnet es in Gimp. Meines sieht so aus:

Quelle: Pixabay.com

Mir kommt das Bild ein wenig zu blass vor und ich mir sicher bin, dass das der Vignette nicht zuträglich ist. Also peppe ich es zuvor ein wenig auf. Hierzu dubliziere ich das Original und arbeite im Dublikat weiter. Das andere Bild ist mein Backup für den Fall, dass ich eines brauche. Man weiß ja nie.

Unter dem Menüpunkt „Farben“ wähle ich die Funktion „Werte“ aus. Für gewöhnlich reicht es, die beiden äußeren Reglern ein wenig in die Mitte zu verschieben. Mit bestätigen schließe ich den Prozess ab. Anschließend schraube ich noch ein wenig an der Sättigung, ebenfalls unter dem gleichen Menüpunkt zu finden. Das Ergebnis seht ihr nachstehend im Vergleich zum Original. Um den ganzen Vergleich zu sehen, verschiebt dazu bitte den Regler mit den Pfeiltasten.

Jetzt erstelle ich über dem bearbeiteten Bild eine neue transparente Ebene, benenne sie mit „Vignette“ und gehe zum Menüpunkt Filter. Dort wähle ich unter „Licht und Schatten“ den Filter „Vignette“ aus.

Es öffnet sich ein Fenster und eine vorgegebene Vignette erscheint über dem Bild.

Je nach Arbeitsweise kann man jetzt die Eingabefelder im separaten Fenster nutzen oder die ovalen Grenzlinien im Bild verschieben.

Ich für meinen Teil habe die schwarzen Kanten weitestgehend an den Bildrand geschoben und anschließend das innere Oval ein wenig angepasst. Meine eingestellten Werte entnehmt ihr bitte dem nachstehenden Bild. Einfach die entsprechenden Bilder anklicken und in der vergrößerten Version betrachten. Die Werte sollten noch lesbar sein.

Keine Sorge, das Fenster und die Kreise verschwinden, sobald die Vignette erstellt wurde. Das sieht dann so aus:

Mit dem Ein- und Ausblenden der verschiedenen Ebenen, die ich erstellt habe, zeigt sich sehr gut, dass die vorherige Bildbearbeitung den Effekt der Vignette deutlich hervorhebt. Falls also mal die Vignette nicht so recht zur Geltung kommt, könnte es auch am Ausgangsbild selbst liegen.

Viel Spaß bei der Bildbearbeitung.

Eure Rike.

Veröffentlicht in Gimp

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